Besser leben ohne studiVZ

Ich glaube, es war so vor zwei Wochen. Nachts. Bei einem Glas Rotwein habe ich es getan. Ich habe mich befreit von meiner Mitgliedschaft im studi VZ. Upps, darf man den Namen in einem für diesen Webservice eher negativem Kontext überhaupt noch sagen ohne eine Abmahnung zu bekommen? Jedenfalls ist es befreiend ohne den Zugang zu diesem wie ich finde, Kindergarten für Studenten (und vor allen Dingen für die Leute, die noch nie eine Hochschule betreten haben und innerhalb der großartigen VZ-Gemeinschaft als Hochschulmitarbeiter oder ähnliches auftreten) zu leben.
Und prompt kommt das Feedback: “Schade, dass du nicht mehr bei Studi bist”, “Warum bist du denn ausgetreten, so konnte man wenigstens noch in Kontakt bleiben” … Weil ich keinen Bock drauf habe! Man kann auch anders in Kontakt bleiben. Auch ohne sich den Brechreiz an Gruppennamen wie »Ich trinke gern, ich rauche gern und ich ficke auch gern, na und!« auf dem Profil von 18jährigen Gerade-so-Studentinnen zu holen.

ich bin kein Einezelfall:
Der digitale Selbstmord einer jungen Frau

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2 Comments

  1. AndreasK
    Posted Februar 18, 2008 at 10:33 am | Permalink

    ein sehr guter schritt und ich denke, ich werde dir in kürze folgen. viel gibt es dort nicht mehr zu sehen. mein korn-konzert habe ich jetzt am 16.2. erfolgreich absolviert, somit kann ich auch aus dieser gruppe wieder austreten.

    naja und die menschen die man gern um sich hat, von denen hat man sowieso die telefon-, icqnummer oder gar emailadresse.

    in diesem sinne, auf dein wohl frank!

  2. Seba
    Posted Mai 5, 2008 at 2:19 pm | Permalink

    Ich hab’s auch getan, war garnicht so schwer.

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